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1. TR02 Bezeichnungen

1.1. Transportmodi

In der TR02-Schnittstelle werden vier sogenannte "Transportmodi" verwendet, die für die Art des Transports stehen. Diese sind

  • AU = Auslieferung (vom Terminal)
  • AN = Anlieferung (beim Terminal)
  • DE = Depoteingang (beim Terminal)
  • DA = Depotausgang (vom Terminal)

Je nach Transportmodus variieren die benötigten Informationen, die dem Terminal vorliegen müssen, damit eine Tour erfolgreich angemeldet werden kann. Die Pflichtfelder sind in Abschnitt 3 pro Transportmodus definiert.

1.2. Nachrichtentypen

Folgende Nachrichtentypen werden innerhalb der Schnittstelle verwendet und im Kommunikationslog angezeigt:

  • SR = StatusRequest
    In einem StatusRequest kündigen Sie die Aufnahme oder Rückgabe eines Containers an einem TR02 Terminal an. In diesen Nachrichten übermitteln Sie sämtliche TR02 relevanten Daten, wie Containernummer, ISO-Code, etc.
  • TB = TransportBooking
    Mit einem TransportBooking fragen Sie nach erfolgreicher Voranmeldung einen Tourenplan beim zugehörigen Terminal an. Dies geschieht vollkommen automatisch.
  • ST SR = StatusInformation zu einem StatusRequest
    Diese Nachrichten kommen vom Terminal als Rückmeldung zu einem gesendeten StatusRequest.
  • ST TB = StatusInformation auf ein TransportBooking
    In einer Nachricht von diesem Typ erhalten Sie in der Regel Ihren angefragten Tourenplan.
  • IO = In- / Outgate  
    Mit dieser Nachricht meldet das Terminal, dass der Container das Terminal verlassen hat. Sobald diese Nachricht eingeht, wird die Kommunikation beendet. 

2. Prüfung Transportmodus

Vor Erzeugen einer Nachricht, wird zunächst der Transportmodus ermittelt, da von diesem abhängt, welche Felder zwangsweise gefüllt sein müssen. Die nachstehende Tabelle erläutert, wann welcher Transportmode für die TR02-Nachricht verwendet wird.

WegpunkttypLeer / VollSchiffTransportmode
AufnahmeVollGefülltAU (Auslieferung)
AufnahmeVollNicht gefülltAU (Auslieferung)
AufnahmeLeerGefülltAU (Auslieferung)
AufnahmeLeerNicht gefülltDA (Depotausgang)
RückgabeVollGefülltAN (Anlieferung)
RückgabeVollNicht gefülltAN (Anlieferung)
RückgabeLeerGefülltAN (Anlieferung)
RückgabeLeerNicht gefülltDE (Depoteingang)

 

3. Pflichtfelder, die gefüllt sein müssen, bevor eine Voranmeldung erfolgen kann

3.1. Transportmodus "AU"

Folgende Felder müssen mindestens übergeben werden:

  1. Von der Software automatisch gefüllt
    1. Beladestatus des Containers (Leer / Voll)
    2. Verzollung (Ja / Nein). Dieser Wert wird über den Haken "Steuerwatz T1 MwST-Matrix" in den Unterwegpunkten im Reiter "NCTS" gesteuert.
  2. Vom Kunden zu füllende Felder
    1. Containernummer
    2. Freistellung

Wenn der Container "Voll" angeliefert wird, so übermitteln wir zusätzlich folgende Werte

  1. Übermaße (werden im Fahrt-Wegpunkt hinterlegt)
    1. Überbreite links
    2. Überbreite rechts
    3. Überlänge vorne
    4. Überlänge hinten
    5. Überhöhe
  2. Gefahrgut (Haken aus "Fahrt-Inhalt")

Muss der Container verzollt werden, so muss die entsprechende Anzahl Packstücke in der Voranmeldung mit übergeben werden. Wie hierbei vorzugehen ist, können Sie unter 4.2 nachlesen.

Es kann vorkommen, dass das Terminal einen Verpflichtungsschein benötigt. In diesem Fall sind vom Kunden für den Container eine Kai-Kontonummer und ein Verwendungszweck anzugeben. Diese können im entsprechenden Fahrt-Wegpunkt in den zugehörigen Spalten erfasst werden.

3.2. Transportmodus "AN"

Folgende Felder müssen mindestens übergeben werden:

  1. Von der Software automatisch gefüllt
    1. Beladestatus des Containers (Leer / Voll)
    2. Verzollung (Ja / Nein)
  2. Vom Kunden zu füllende Felder
    1. ISO-Code des Containers (wird gezogen, sobald ein Lademitteltyp im Wegpunkt ausgewählt wurde)

Zusätzlich müssen vom Kunden folgende Daten erfasst werden.

Entweder

  1. Freistellung / Schiffsbuchungsnummer

oder

  1. Schiff (muss über das Feld "Segelliste" gewählt werden)

  2. Hafen
  3. Reederei

Wenn die Anmeldung mittels "Schiff", "Hafen" und "Reederei" erfolgen soll, muss wie folgt vorgegangen werden:

  1. Das Feld "Freistellung" muss geleert werden.
  2. Das "Schiff" muss über das Feld "Segelliste" gewählt werden. Ist bereits ein Schiff eingetragen, so werden in der Segelliste nur Einträge mit dem gleichen Schiffsnamen angezeigt. Ist das Schiff leer, wird die vollständige Segelliste angezeigt.

Die Voranmeldung kann in diesem Fall zunächst ohne Angabe einer Containernummer durchgeführt werden. Die Containernummer muss nachträglich gemeldet werden, indem sie vom Disponenten in den Wegpunkt geschrieben wird.

Bei einer Voranmeldung ohne Containernummer meldet das Terminal derzeit den Fehler, dass die Containernummer fehlt. Dies ist auf Seiten der HHLA bekannt und wird erst in Q4 2017 behoben.

 

Wenn der Container "Voll" angeliefert wird, so übermitteln wir zusätzlich folgende Werte

  1. Übermaße (werden im Fahrt-Wegpunkt hinterlegt)
    1. Überbreite links
    2. Überbreite rechts
    3. Überlänge vorne
    4. Überlänge hinten
    5. Überhöhe
  2. Gefahrgut (Haken aus "Fahrt-Inhalt")
  3. Bruttogewicht (kg / fp (gesamt) aus dem Fahrt-Wegpunkt)

Muss der Container verzollt werden, so muss die entsprechende Anzahl Packstücke in der Voranmeldung mit übergeben werden. Wie hierbei vorzugehen ist, können Sie unter 4.2 nachlesen.

Wird der Container per Bahn angeliefert (Verkehrsträger "Bahn" im Wegpunkt), so muss dies bei der Voranmeldung auch mit angegeben werden. In diesem Fall wird kein Tourenplan benötigt.

3.3. Transportmodus "DA"

Folgende Felder müssen mindestens übergeben werden:

  1. Von der Software automatisch gefüllt
    1. Beladestatus des Containers (Leer / Voll)
  2. Vom Kunden zu füllende Felder
    1. ISO-Code des Containers (wird gezogen, sobald ein Lademitteltyp im Wegpunkt ausgewählt wurde)
    2. Freistellung

Falls die Freistellung unbekannt ist, so kann stattdessen die Reederei übermittelt werden.

3.4. Transportmodus "DE"

Folgende Felder müssen mindestens übergeben werden:

  1. Von der Software automatisch gefüllt
    1. Beladestatus des Containers (Leer / Voll)
  2. Vom Kunden zu füllende Felder
    1. ISO-Code des Containers (wird gezogen, sobald ein Lademitteltyp im Wegpunkt ausgewählt wurde)
    2. Containernummer
    3. Reederei

4. Änderungen von Informationen, die das erneute Senden einer Nachricht auslösen

4.1. Feldänderungen

Wenn ein Wegpunkt einer Fahrt ein TR02-Terminal ist und Sie ändern eines der folgenden Felder im "Fahrt-Inhalt" oder "Fahrt-Wegpunkt", so wird eine neue Nachricht mit den geänderten Informationen generiert und direkt an das Terminal weitergeleitet:

  • Fahrt-Inhalt
    • Aktiv gekühlt
    • Container mit Generator
    • Gefahrgut
    • Temperatur Minimum
    • Temperatur Maximum

  • Fahrt-Wegpunkt
    • ADR-Klasse
    • Containernummer
    • Freistellung
    • Hafen
    • kg / fp (gesamt) (Bruttogewicht des Containers)
    • Lademitteltyp
    • Leer / Voll (Beladestatus des Containers)
    • Reederei
    • Schiff
    • Segelliste
    • Überbreite links
    • Überbreite rechts
    • Überhöhe
    • Überlänge Hinten
    • Überlänge Vorne

Die Feldbezeichnungen sind die in "cargo support [dispo]" verwendeten Bezeichnungen.

4.2. Adressänderung

Wenn Sie in einem Wegpunkt eine Adresse von einem Terminal, was nicht an der TR02-Kommunikation teilnimmt, auf einen TR02-Teilnehmer ändern, so wird sofort mit den hinterlegten Daten die Voranmeldung gestartet. Ändern Sie hingegen die Adresse von einem TR02-Terminal zu einem Nicht-TR02-Terminal, so wird die vorherige Kommunikation eingestellt. Lag zudem bereits ein Tourenplan vor, so wird dieser automatisch storniert. Dies geschieht auch, wenn Sie das Terminal von einem TR02-Terminal zu einem anderen TR02-Terminal ändern.

4.3. Poolfahrzeuge

Innerhalb unserer Software unterscheiden wir zwischen "TR02-Poolfahrzeugen" und "Nicht-TR02-Poolfahrzeugen". Wenn Sie eine Fahrt disponieren, so wird bei der Disposition geprüft, ob das Fahrzeug ein "TR02-Poolfahrzeug" ist. Wenn ja, dann wird ein bereits vorliegender Tourenplan beibehalten. Disponieren Sie eine Fahrt, die bereits einen Tourenplan erhalten hat, auf ein "Nicht-Pool-Fahrzeug", so wird dieser storniert.

Über diese Einstellung können Sie steuern, ob Sie Tourenpläne behalten bzw. weitergeben möchten, oder ob sich Ihr Subunternehmer selber um einen Tourenplan bemühen muss. Letzteres kann insbesondere der Fall sein, wenn Sie eine TR02-Fahrt an einen Subunternehmer weitergeben, der selber via TR02 mit den Terminals verbunden ist.

4.4. Wegpunkte oder Fahrten anlegen oder löschen

Wenn Sie in unserer Software eine komplette Fahrt anlegen oder einen einzelnen Wegpunkt zu einer Fahrt hinzufügen, und dieser Wegpunkt ist ein TR02-Terminal, so wird automatisch die Kommunikation gestartet. Dabei werden, wie oben beschrieben, zunächst der Transportmodus und dann die Pflichtfelder ermittelt. Wenn eine Fahrt oder ein Wegpunkt gelöscht wird, wird die Kommunikation eingestellt und bereits vergebene Tourenpläne storniert.

5. Sonderfälle, die es zu beachten gilt

5.1. T1-Daten senden

Wenn ein Container, der mittels TR02 vorgemeldet werden soll, zum Zoll muss, so müssen für den Zoll bestimmte Daten von cargo support übermittelt werden. Welche Daten dies sind, hängt davon ab, ob es eine Anlieferung oder Auslieferung (aus Sicht des Terminals) ist:

  1. Auslieferung / Import
    1. Anzahl Packstücke in Summe
  2. Anlieferung / Export
    1. MRN-Nummer (Zollnummer)
    2. Anzahl Packstücke in Summe pro MRN-Nummer (Zollnummer)
    3. Position innerhalb der MRN (In der Regel gibt es nur eine)
Wenn Sie Zolldaten von Ihrem Kunden erhalten haben und diese mittels TR02 an das Terminal schicken möchten, müssen Sie wie folgt vorgehen:
  1. Öffnen Sie die entsprechende Fahrt und gehen dort in die Wegpunkte.
  2. Öffnen Sie durch klicken auf das kleine Pluszeichen in der ersten Spalte die "Unterwegpunkte".


  3. Jetzt befinden SIe sich im Reiter "Ladungsinhalte". Hier legen Sie bitte eine neue Zeile an, indem entweder auf "F2" drücken, oder in der Menüleiste auf das weiße Blatt Papier klicken, und tragen bitte folgende Informationen ein:
    1. Erfassen Sie im Feld "Menge" die vom Kunden gemeldet Packstückzahl, die sich laut Zollverfahren im Container befindet. Wenn Sie möchten, können Sie noch die entsprechenden Ladungsinhalte erfassen. Dies ist aber kein Muss.
    2. Im Feld "Zollnummer" erfassen Sie bitte die gemeldete MRN-Nummer:
    3. Wurden mehrere Ladungsinhalte samt Warenpositionsnummern gemeldet, so erfassen Sie bitte pro Ladungsinhalt eine Zeile und übertragen die zugehörige Positionsnummer.
  4. Wechseln Sie in den Reiter "NCTS" und setzen hier den Haken "NCTS / T1".
  5. Um die Übermittlung der Daten anzustoßen, müssen Sie nun eines der unter 4.1 aufgelisteten Felder ändern. Am Einfachsten ist es die Freistellung aus dem Wegpunkt rauszukopieren, zu speichern und die Freistellung wieder einzufügen.



Sind in dem zu verzollenden Container Packstücke, die auf verschiedenen MRN-Nummern laufen, so müssen sie alle Positionen Reiter "Ladungsinhalte" erfassen.

In der Nachricht an Dakosy werden dann Packstücke, die zur gleichen MRN Nummer gehören, aufsummiert. Wenn Sie mehrere MRN-Nummer eingeben, so muss das Feld "Zollnummer" sowohl im Wegpunkt, als auch im Reiter "NCTS" leer sein.

Ab der Version 7.21 gibt es eine verschärfte Prüfung der Zoll-Informationen in Bezug auf die Voranmeldung:

  • Wenn ein beladener Container mit T1 an einem Terminal angeliefert werden soll (Transportmodus ist "AN"), so muss eine Zollnummer in dem entsprechenden Wegpunkt hinterlegt sein. Falls nicht, färbt sich die Containernummer Orange und im Tooltip wird folgender Hinweis angezeigt: "Es ist keine Zollnummer hinterlegt."


     
  • Wenn ein beladener Container mit T1 an einem Terminal aufgenommen werden soll (Transportmodus ist "AU"), so muss ein Ladungsinhalt samt Packstückzahl (Menge) in den Unterwegpunkten des entsprechenden Wegpunktes hinterlegt sein. Falls nicht, färbt sich die Containernummer Orange und im Tooltip wird folgender Hinweis angezeigt: "Es ist kein Ladungsinhalt hinterlegt."



     

Zusätzlich ist bei einem Verwahrerwechsel eine ATB-Nummer notwendig. Falls keine ATB-Nummer hinterlegt ist, färbt sich die Containernummer ebenfalls Orange und im Tooltip wird folgender Hinweis angezeigt: "Es ist keine ATB Nummer hinterlegt."


 

5.2. ISO-Gruppencodes

Bei einer nicht-numerischen Anmeldung, d.h. wenn die Containernummer noch unbekannt ist, erwarten die Terminals den Gruppen-ISO-Code des Containers. Diesen können Sie unter Vorgaben > Auftrag > Lademittel in der Spalte Gruppen-ISO-Code eintragen. Wenn die Containernummer bekannt ist und übermittelt wird, so handelt es sich um eine numerische Anmeldung. In diesem Fall erwarten die Terminals den ISO-Code des Containers.

Ist in einem Wegpunkt mit einer TR02 Adresse das Feld Lademittel gefüllt, aber die Containernummer nicht, so wird in der Vormeldung der Gruppen-ISO-Code des Lademittels als ISO-Code übermittelt. Ist kein Gruppen-ISO-Code hinterlegt, so wird der erste ISO-Code des Lademittels verwendet.

Ist die Containernummer gefüllt, so wird ebenfalls der erste ISO-Code gesendet.

5.3. TR02-Fehlercodes

Ab Version 7.18.3 können Sie in der dispo unter "Vorgaben > Auftrag > TR02 > Fehlercodes" selber festlegen, ab welchem Fehlercode ein Tourenplan angefragt werden soll. Dabei wird geprüft, ob der höchste, gemeldete Code in den Vorgaben den Haken "Tourenplan anfragen" gesetzt hat. Wenn ja, dann wird ein Tourenplan angefragt.

Im Standard werden für Codes, die kleiner als 300 sind, Tourenpläne angefragt.

Sie können für Codes, die kleiner als 600 sind, bereits ein TransportBooking senden. Geschieht dies, obwohl der zugehörige StatusRequest über einen Fehler größer 600 verfügt, so wird das Terminal das TransportBooking zunächst abweisen.

 

6. Ausnahmen für Tourenplananfragen

Für folgende Konstellationen müssen die Container an den Terminals nur vorgemeldet werden, können aber ohne Tourenplan angeliefert bzw. abgeholt werden:

  • Anlieferung / Auslieferung per Bahn
  • Anlieferung / Auslieferung bei der Packhalle CTB
  • Beschau (Zoll, Veterinäramt)

Um einen Transport per Bahn darzustellen, muss wie folgt vorgegangen werden:

  • unter "Vorgaben > Auftrag > Verkehrsträger" muss es einen Verkehrsträger "Bahn" geben mit Medium "Schiene".
     
  • im entsprechenden Wegpunkt muss dann der Verkehrsträger "Bahn" hinterlegt sein

7. Färbung Containernummer

Um den Status der TR02-Voranmeldung und Tourenplananfrage für den Disponenten sichtbar zu machen, färben wir die Container anteilig pro TR02-Wegpunkt und pro freigestelltem Wegpunkt. Zur Färbung verwenden wir folgende Farben:

  1. Orange
    Es sind noch nicht alle TR02-relevanten Daten eingetragen.
     
  2. Blau
    Voranmeldung gesendet aber noch keine Antwort erhalten oder die Voranmeldung war erfolgreich und es soll ein Tourenplan angefragt werden, aber es liegt noch kein Tourenplan vor.
     
  3. Rot
    Die Voranmeldung oder die Tourenplananfrage war fehlerhaft. 
     
  4. Gelb
    Bei der Voranmeldung kam es zu einem leichten Fehler.
     
  5. Grün
    Die Voranmeldung war erfolgreich und es liegt, falls notwendig, ein Tourenplan vor.

 

 

TR02 - Containernummer färben

 

8. Errorcodes

In den nachstehenden Tabellen finden Sie eine Übersicht über sämtliche Stati, die die jeweiligen Nachrichten annehmen können, sowie sämtliche bei TR02 v14 verwendeten Codes und deren Bedeutungen. Sämtliche Informationen in den Tabellen wurden von http://tr02-wiki.dakosy.de/index.php/DispatchAttribute kopiert.

(Stand: 02.11.2015)

Status

Beschreibung

Nicht ausführbar

Der 'statusRequest' wurde abgelehnt, falls mindestens ein Abfertigungsmerkmal vom Status nicht ausführbar gemeldet wird. Die Abfertigung am Terminal kann nicht stattfinden, weil die Vormeldung nicht korrekt ist bzw. die An- oder die Auslieferbereitschaft nicht gegeben ist. Das Transportunternehmen muss aktiv werden und ggf. den 'statusRequest' mit korrigierten Dateninhalt noch einmal senden

Wartend

Der 'statusRequest' ist wartend, falls mindestens ein Abfertigungsmerkmal vom Status wartend gemeldet wird. Die Vormeldung ist prinzipiell korrekt, die Voraussetzungen für die Abfertigung am Terminal sind noch nicht vollständig erfüllt, der Transport kann noch nicht durchgeführt werden (z.B. weil der Container noch nicht gelöscht wurde). Sobald sich der Status ändert, wird eine neue Statusinformation gesendet.

Ausführbar, OK

Falls ausschließlich Merkmale vom Status ausführbar gemeldet werden. Die An- bzw. Auslieferbereitschaft für die Abfertigung am Terminal ist gegeben, der Transport kann durchgeführt werden. Die gemeldeten Abfertigungsmerkmale haben rein informativen Charakter.

Ausführbar, Papiere erforderlich

Falls ausschließlich Merkmale vom Status ausführbar gemeldet werden. Die An- bzw. Auslieferbereitschaft für die Abfertigung am Terminal ist gegeben, der Transport kann durchgeführt werden. Es sind ggf. Papiere für die manuelle Abfertigung mitzubringen. Die gemeldeten Abfertigungsmerkmale haben rein informativen Charakter.

Beendet

Durchgeführt

Neben den unten aufgelisteten Abfertigungsmerkmalen gibt es bei Dakosy auch noch Verarbeitungsmerkmale. Dies sind Codes im Bereich von "000" bis "099". Zusammen mit den Abfertigungsmerkmalen gibt es folgende Vorgaben von Dakosy bzgl. des Kommunikationsstatus der Voranmeldung und der Tourenplananfrage:

BereichBeschreibung

000 - 099

Codes für Verarbeitungsmerkmale
100 - 699Codes für Abfertigungsmerkmale bzw. Statuscodes

000 - 029

100 - 299

positiver Status; Daten / Werte / Zustand ist OK

030 - 049

300 - 499

Wartend, Hinweis; Anforderung kann zur Zeit nicht durchgeführt werden

050 - 069

500 - 699

Fehler; Daten / Werte / Zustand ist fehlerhaft und muss korrigiert werden bzw. die Anforderung kann nicht mehr verarbeitet werden.

8.1. Tourvoranmeldung

Code

Abfertigungsmerkmal

Status

Beschreibung

100

OK

Ausführbar, OK

Die Vormeldung ist korrekt, alle Voraussetzungen für die Selbstabfertigung mit Tourenplannummer sind erfüllt. Sofern vorhanden, wird der Autogate-Prozess durchlaufen.

109

Bitte Kaikontonummer angeben

Ausführbar, OK

Wenn der Container nicht rechtzeitig abgeholt wird, kann der Container nur gegen Vorlage eines Verpflichtungsscheins ausgeliefert werden. Dieser Hinweis ist hinfällig, wenn eine Kaikontonummer angegeben wird.

200

Papiere mitbringen

Ausführbar, Papiere erforderlich

Hinweis, dass es sich um einen Sonderfall handelt, der (zusätzlich) in der manuellen Vorprüfung bearbeitet bzw. geprüft werden muss.

201

Automatische Legitimationsprüfung nicht möglich

Ausführbar, Papiere erforderlich

Der Reeder nimmt nicht am Freistellungsverfahren mit PIN teil, weshalb eine maschinelle Legitimationsprüfung nicht möglich ist. Die Legitimation muss am Schalter in der manuellen Vorprüfung erfolgen, die hierfür notwendigen Papiere müssen vorgelegt werden.

 

210

Zollöffnungszeiten beachten

Ausführbar, Papiere erforderlich

Hinweis, dass beim Zoll auf dem Terminal noch zollrechtliche Fragen geklärt werden müssen. Dieser Hinweis erfolgt insbesondere für Container die im NCTS Zollverfahren T1 an- bzw. ausgeliefert werden.

Code

Abfertigungsmerkmal

Status

Beschreibung

310

Container noch nicht im Bestand

wartend

Der Container ist am Terminal bekannt (z.B. CAL), befindet sich jedoch physisch noch nicht auf dem Terminal. Der Container wurde noch nicht gelöscht.

315

Leercontainertyp nicht in Bestand

wartend

Aktuell ist kein entsprechender Leercontainer im Bestand.

 

Hinweis: wird nicht von den HHLA-Terminals gesendet

350

Container behördenrechtlich nicht freigegeben

wartend

Aufgrund einer behördlich angeordneten Kontrolle, ist der Container temporär nicht auslieferbereit (Zoll oder Veterinär).

399

Container terminalseitig gesperrt

wartend

Der Container ist vom Terminal gesperrt.

Code

Abfertigungsmerkmal

Status

Beschreibung

501

Containernummer fehlt

nicht ausführbar

Die Containernummer muss noch übermittelt werden

601

Keine oder unbekannte Freistellung

nicht ausführbar

Der Container ist nicht freigestellt bzw. dem Terminal liegt keine Leercontainerfreistellung unter der angegebenen Referenz vor.

602

Legitimation bzw. Freistellungsreferenz falsch

nicht ausführbar

Die vom Transportunternehmen übermittelte Referenz/PIN stimmt nicht mit den Angaben des Reeders überein. Dieses Merkmal gilt für alle numerischen Freistellungen, voll und leer.

603

Freistellung erfüllt

nicht ausführbar

Die Anzahl/das Kontingent der freigestellten Container wurde bereits ausgeliefert.

604

Falsche Containerart für Freistellung

nicht ausführbar

Die vom Transportunternehmen übermittelten ISO-Codes stimmen nicht mit den ISO-Codes überein, die in der Freistellung des Reeders genannt sind.

606

Kaikontonummer erforderlich

nicht ausführbar

Es sind zusätzliche Kosten angefallen (Lagergeld), weshalb die Angabe der Kaikontonummer erforderlich ist.

607

Kai-Kontonummer ist gesperrt

nicht ausführbar

"Die übermittelte Kai-Kontonummer ist mit der Bemerkung ""gesperrt"" versehen. Der Kontoinhaber muss sich mit dem Terminal in Verbindung setzen. Der Container wird nicht ausgeliefert werden, bis geklärt ist wer die Kosten für das angefallene Lagergeld übernimmt."

608

Kai-Kontonummer ist unbekannt

nicht ausführbar

Die übermittelte Kai-Kontonummer ist dem Terminal nicht bekannt.

611

Container aktuell nicht bekannt

nicht ausführbar

Der Container findet sich auf keiner, dem Terminal aktuell vorliegenden Löschliste wieder und ist demnach systemisch nicht im Bestand.

616

Buchungsnummer erforderlich

nicht ausführbar

Die Angabe der Buchungsnummer ist für den Reeder verpflichtend (Buchungsdatenreeder). Abfertigung unter Angabe der Schiffsnummer und des Löschhafens ist daher nicht möglich.

 

617

Buchungsnummer nicht eindeutig

nicht ausführbar

Die vom Transportunternehmen übermittelte Buchungsnummer ist nicht eindeutig, die Angabe des Reedercodes ist erforderlich.

618

Buchungsnummer abweichend

nicht ausführbar

Die vom Transportunternehmen übermittelte Buchungsnummer stimmt nicht mit der vom Reeder übermittelten Buchungsnummer überein.

619

Buchungsnummer unbekannt

nicht ausführbar

Unter der angegebenen Buchungsnummer liegen dem Terminal (noch) keine Buchungsdaten vor. Möglicherweise werden die Buchungsdaten vom Reeder noch übermittelt, ggf. ist auch eine Vormeldung mit Schiffsnummer und Löschhafen möglich.

620

Reedercode unbekannt

nicht ausführbar

Der übermittelte Reedercode ist dem Terminal nicht bekannt. Das bedeutet: 1. Das Terminal verwendet für den Reeder einen anderen Code aus dem Dakosy-Schlüsselverzeichnis 2. Der Reeder ist am Terminal nicht vertreten. 3. Der Reeder ist neu am Terminal, ein entsprechendes Stammdatum existiert noch nicht.

621

Schiffsnummer unbekannt

nicht ausführbar

Die übermittelte Schiffsnummer ist dem Terminal (systemisch) nicht bekannt.

622

Löschhafen unzulässig

nicht ausführbar

1.Der Löschhafen wird vom Schiff auf dieser Reise nicht angelaufen.

2. Der Löschhafen ist systemisch nicht bekannt.

625

Annahme Reederseitig nicht zulässig

nicht ausführbar

Die Annahme des Containers ist durch den Reeder nicht zugelassen.

626Reeder ist kein Depotreedernicht ausführbarDer übermittelte Reedercode ist in dem DEPOT nicht bekannt.

650

Behördenrechtliche Voraussetzungen nicht erfüllt

nicht ausführbar

Der Container ist aus behördenrechtlichen Gründen nicht auslieferbereit (Zoll oder Veterinär).

651

in Verwahrung

nicht ausführbar

Der Terminal ist noch Verwahrer. Falls der Container im NCTS Versandverfahren abgeholt werden soll, kann dies in der TV angegeben werden.

652

Anzahl Packstücke nicht korrekt

nicht ausführbar

Die Anzahl der gemeldeten Packstücke für NCTS ist nicht korrekt

660

Containertransport bereits verplant

nicht ausführbar

Der Containerumschlag ist bereits anderweitig verplant (anderer Verkehrsträger oder es liegt bereits ein Tourenplan vor).

670

Container terminalseitig gesperrt

nicht ausführbar

Klärung erforderlich

8.2. Tourenplananfragen

Code

Abfertigungsmerkmal

Status

Beschreibung

100

Der TP ist ausführbar

Ausführbar, OK

Der TP ist ausführbar

500

Der TP ist nicht ausführbar

nicht ausführbar

Der TP ist nicht ausführbar

699

Der TP wurde Terminalseitig storniert

storniert

Der TP wurde Terminalseitig storniert